Hier nochmal eine kleine Rückschau vom diesjährigen Motor-Nützel Company Cup

 

 

So geht Basketball

12. Auflage des Motor-Nützel Company Cups ist in den Büchern

Das Motor-Nützel Company Cup Wochenende dürfte einigen Fans die Augen geöffnet haben. Denn was aus dem bequemen Sitz der BROSE ARENA teilweise spielerisch leicht aussieht, verwandelt sich in sportliche Höchstleistung, sobald man selber das Parkett bzw. den Hallenboden betritt. Spaß macht es aber trotzdem, auch wenn nicht jeder Wurf sitzt wie bei Janis Strelnieks. Und in einem gut organisierten Umfeld wie beim Motor-Nützel Company Cup erst recht. Die zwölfte Auflage des Firmen-Basketballturniers hat sich dem symbolträchtigen Jubiläum jedenfalls als würdig erwiesen.

„Auch wenn es dieses Jahr nicht für uns gereicht hat“, so Steffen Rommel, Verkaufsleiter bei Motor-Nützel, „hat es doch wieder eine Menge Spaß gemacht. Als gute Gastgeber haben wir diesmal den anderen den Vortritt gelassen... alles in allem war die 12. Auflage einmal mehr ein tolles Highlight für uns und ich denke auch für alle anderen Teams und Spieler. Wir sind stolz, dass wir gemeinsam mit Brose Bamberg Deutschlands größtes Firmenturnier ausrichten und unterstützen dürfen.“

In der Königsklasse „Audi pro“ löste dieses Jahr Rennert Consulting um MVP Christopher Roll den glücklosen Titelverteidiger und Namensgeber ab – Motor-Nützel schied sieglos in der Vorrunde aus. Auf den Plätzen landeten Adidas (2.) und Calimeros (3.) An dieser Stelle wünschen wir gemeinsam mit allen Teilnehmern dem verletzten Spieler von Adidas (Achillessehnenriss) gute Besserung und erfolgreiche und schnelle Reha nach der anstehenden OP.

In der zweitstärksten Spielklasse schnappten sich die Gastgeber der Bamberger Basketball GmbH den Titel und stellten mit der scheidenden Amelie Wittmann zugleich den MVP. Die „Profis“ verwiesen das Musikhaus Thomann auf den zweiten Platz. Im kleinen Finale setzte sich Akquise Sales Business durch.

In der Kategorie Skoda Fun gewann erneut die Stadt Bamberg und verdient sich spätestens jetzt den Titel Seriensieger. Traditionell stellt das Siegerteam den MVP, so auch hier: Marius Knauer. Das Freiwürfe üben bei der großen Teamautogrammstunde im Forum Stein scheint sich für Sontowski & Partner gelohnt zu haben: Die Immobilienentwickler aus Erlangen holten sich Platz zwei. Der dritte Platz ging an die Mannschaft der Agentur für Arbeit.

Das Turnier ist einen weiten Weg gegangen, seit dem Start im Meisterschaftsjahr 2005. Die Zahl der Mannschaften ist kontinuierlich angewachsen. Freute man sich 2006 – Stargast war Axel Schulz – noch über 20 Teams aus ganz Nordbayern, konnte man 2010 bereits die Marke von 50 Teams knacken. Bei der zwölften Auflage gingen 73 Teams aus Deutschland, Österreich (Biosteel) und Liechtenstein (Hilti) in sieben Hallen an den Start. Erneut ein Melderekord – und ein Kompliment an die Organisatoren und die knapp 100 Helfer aus Fanclub, Jugendleistungsteams und Pro A.

Wer beim Lesen dieser letzten Zeilen übrigens einen kleinen Stich verspürt und sich denkt, dass er den oder die einen oder anderen jungen Helfer oder Helferin vielleicht doch ein bisschen zu hart angegangen ist, der schämt sich wohl zu Recht und muss jetzt ein Jahr warten um zu zeigen, dass er es besser kann. Denn auch wenn das, was vor allem die Spieler der zwölf Teams in der Leistungsklasse geboten haben schon echter Basketballsport war, stand für die allermeisten Teilnehmer neben dem Netzwerkgedanken vor allem der Spaß im Vordergrund und war Hauptmotivation, Businesslook und Kostüm an diesem Tag gegen Trikots zu tauschen. Dementsprechend traten die meisten Teams auch in der Kategorie „Skoda Fun“ an (38).

Auch der Weg vom morgendlichen und entsprechend kaffeereichen Business Frühstück zur Turniereröffnung  bis zur abendlichen Abschlussveranstaltung in der oddset Business Lounge war für manchen Spieler lang, die viele Bewegung durchaus ungewohnt. Und so war die Players Party mit 600 Besucherinnen und Besuchern zwar sehr gut besucht, fand aber ein relativ frühes Ende um kurz nach zehn. Dafür war sie vollgepackt mit Programm: Neben der obligatorischen Siegerehrung durch den Vertreter des Namenssponsors Motor-Nützel, Steffen Rommel, Radio Bambergs Christopher Fleith und Brose Bamberg Boss Rolf Beyer fand vor allem der von Midnight Productions produzierte Turnierfilm große Aufmerksamkeit. Und natürlich die kostenlosen Energy Drinks und Cocktails an der Guampa Energy-Bar. Gesangliche Qualität – und hier vor allem traditionelles Liedgut rund ums Biertrinken – bewies vor allem Team Oettinger.

Rolf Beyer durfte sich als Spieler beim Bamberger Basketball GmbH-Team zudem selbst einen Pokal überreichen. „Es ist eine seltsame Situation. Aber sportlich natürlich völlig verdient“, lachte der Geschäftsführer, der bei drei Teilnahmen drei Finaleinzüge und bereits zwei Titel gesammelt hat. Brose Bamberg steht eben nicht nur für organisatorische, sondern auch für sportliche Qualität.

Den Beweis wird das Aftermovie – im verlängerten „Directors Cut“ – von Deutschlands größtem Basketballturnier für Firmenmannschaften antreten, Highlights und Bloopers präsentieren und vor allem Lust auf die 13. Ausgabe machen.  Wie jedes Jahr wird der Film im Nachgang an die Teilnehmer versendet und wird auch online zur Verfügung stehen.

„Wir haben einen tollen Turniertag erlebt für den ich mich bei allen Helfern, Teilnehmern und Sponsoring-Partnern bedanken möchte“, freute sich Orga-Chef Marcus Endres, der bei Brose Bamberg ein BA-Studium in Sportmanagement absolviert. „In diesem Jahr hatten wir leider eine gravierende Verletzung, dafür blieben weitere kleinere Blessuren weitesgehend aus, was bei den unterschiedlichsten Trainingsständen der Teilnehmer keine Selbstverständlichkeit ist.“

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